Nierensteine Ursachen

Nierensteine Ursachen: Bei Nierensteinen handelt es sich um in der Niere angereicherte Salzablagerungen. Nur eine begrenzte Menge Substanzen kann im Urin gelöst werden. Wenn dem Körper nicht ausreichend Flüssigkeit zugeführt wird oder er zu viel durch Schwitzen verliert, sammeln sich im Urin Salze an, welche sich nicht lösen können. Die Ursachen für Nierensteine sind nicht immer bekannt und können vielfältig sein.

Ursachen für Nierensteine

Harnwegsinfekte, Veränderungen der Niere und Stoffwechselerkrankungen wie eine Überfunktion der Nebenschilddrüse können zu den Ursachen für Nierensteine zählen. Bei den Erkrankungen ist ein Überschuss eines Elektrolyts vorhanden, was die Steine begünstigt. Auch wiederholte Harnwegsinfektionen können zu den Ursachen zählen. Eine weitere seltene erbliche Stoffwechselerkrankung, die eine Nierensteinerkrankung auslösen kann, ist Cystinurie. Hierbei wird von der wasserunlöslichen Aminosäure Cystine zu viel ausgeschieden, wodurch Cystinesteine entstehen können. Zu den Medikamenten, die ein erhöhtes Risiko für Nierensteine darstellen, gehören insbesondere Azetazolamid, Sulfonamide, Triamteren, Indinavir sowie sehr große Mengen an Acetylsalicylsäure. Letzten Endes ist die Ursache stets, dass der Harn mit den steinbildenden Substanzen übersättigt ist.

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Nierensteine aufgrund der Ernährung

Eine sehr eiweißreiche Kost, das heißt viel Fleisch sowie Milchprodukte, bedeutet, dass der Stoff namens Purin in einer hohen Konzentration zugeführt und anschließend zu Harnsäure abgebaut wird. Wenn er eine bestimmte Konzentration übersteigt, entstehen Harnsäuresteine, wobei der Patient unter einer Gicht-Symptomatik leidet. In einigen Lebensmitteln wie Spinat, Rhabarber oder schwarzem und grünem Tee befindet sich ein hoher Gehalt an Oxalsäure. Dies kann die Entstehung von Oxalsäure-Kalzium-Kristallen begünstigen. Gewisse Ernährungsgewohnheiten können bei dafür anfälligen Personen das Risiko erhöhen, dass Nierensteine, die auskristallisierten Bestandteile des Urins, gebildet werden. Auch Übergewicht ist ein Risikofaktor.

Ein Flüssigkeitsmangel, eine Austrocknung, die im Körper in diesem Moment abläuft, kann Nierensteine ebenso hervorrufen, denn der Wassergehalt des Harns wird dadurch vom Körper kompensatorisch gesenkt, damit er mehr Wasser behalten kann. Dadurch steigt dann die Konzentration anderer Stoffe, welche letztendlich Steine bilden können. Eine schnelle Gewichtsreduktion ohne eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr kann ebenfalls zu Nierensteinen führen. Der erbliche Faktor spielt auch eine Rolle, denn wenn bei Familienangehörigen ein Auftreten von Nierensteinen festgestellt wird, ist das Risiko ebenso höher.